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Einstreu im Hänger

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Ob der Transport zum Training in einen anderen Stall, in die Tierklinik, auf das Turnier oder beim Pferdekauf – die Sicherheit und das Wohlergehen des Pferdes muss für den Pferdefreund im Vordergrund stehen.

Pferde gelten vor dem Gesetz als Vieh und unterliegen demnach beim Transport den Vorschriften der Viehverkehrsverordnung (VVVO).

Nach § 1 Abs. 1 soll der Anhänger so beschaffen sein, dass tierische Abgänge, Einstreu oder Futter während des Transportes nicht heraussickern oder herausfallen können, und das Transportmittel (in unserem Fall der Pferdeanhänger) leicht zu reinigen und zu desinfizieren ist.

Unabhängig von der Gesetzeslage sollte jeder Besitzer bzw. Betreuer oder Transporteur eines Pferdes dafür sorgen, dass das Pferd im Anhänger einen griffigen Boden zur Verfügung hat und dieser durch eine Einstreu weitestgehend rutschfest wird. Dies ist wichtig, um die Verletzungsgefahr für das Pferd zu minimieren.

Die Einstreu sorgt auch dafür, dass Kot und Urin aufgenommen werden und der Ammoniak nicht die Gummimatten angreift. Außerdem werden viele Pferd durch die Einstreu angeregt im Hänger zu pinkeln. Dies ist wichtig, vor allem bei längeren Fahrten.

Für die Einstreu haben sich Sägespäne bewährt. Man kann aber auch andere geeignete Materialien verwenden, wie z.B. Stroh. Wichtig ist, dass das Material den Zweck der Bindung des Urins und Kot sowie die Erzielung der Boden-Griffigkeit erfüllt und selbstverständlich sowohl für die Tiere als auch für die Umwelt ungefährlich sind. Ebenso sollte man darauf achten, dass die Einstreu nach Gebrauch entsprechend entsorgt werden muss.

 

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