Turnierwissen für Anfänger – Führzügelklasse

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Führzügelklasse

Die jüngsten Turnierreiter beginnen meist in der Führzügelklasse.

Hierbei wird das Pferd / Pony von einer Person an einem Strick geführt. Der Führer sollte den Strick locker in der linken Hand halten. Die rechte Hand wird hinter dem Körper gehalten. Der Führer dient zur Sicherheit des Kindes und greift bei Bedarf ein. Hierzu kann mit der rechten Hand z.B. eingegriffen werden, um das Pferd / Pony abzubremsen oder auch im Bedarfsfall das Bein des Kindes zu fixieren, um einen Sturz vom Pferd / Pony zu vermeiden.

Von den Richtern werden verschiedene Aufgaben gestellt, welche die Kinder mit möglichst wenig Hilfe durch den Führer ausführen sollen. Die Prüfung beginnt mit dem Bilden einer Abteilung im Schritt. Danach wird der Sitz der Kinder im Schritt beurteilt. Im Anschluss daran trabt die Abteilung gemeinsam an. Begonnen wird i.d.R. mit dem Leichttraben. Während des Leichttrabens kommt es neben dem korrekten Sitz darauf an, auf dem „richtigen Fuß“ leicht zu traben. Gibt der Richter das Kommando zum Antraben ohne den Hinweis „leichttraben“, muss ausgesessen werden. Auch hierbei wird der Sitz des Kindes bewertet. Es wird in der Abteilung und auch einzeln getrabt.

Direkt im Anschluss an die Abteilung, erfolgt die Siegerehrung. Alle Kinder einer Abteilung werden platziert und erhalten eine Schleife.

Reiterwettbewerb

Im Reiterwettbewerb reitet das Kind allein – ohne Führer. Das Pony/Pferd darf ausgebunden werden und muss in der Abteilung sowie auch in einer Einzelaufgabe vorgestellt werden. Es gibt Reiterwettbewerbe Schritt-Trab und Schritt-Trab-Galopp. Dabei werden folgende Anforderungen gestellt: Leichttraben, Aussitzen, Handwechsel und die eine oder andere Hufschlagfigur werden von den Richtern in korrekter Ausführung verlangt.

Beim Reiterwettbewerb Schritt-Trab-Galopp kommt in der Einzelaufgabe noch der Galopp hinzu.

Direkt im Anschluss an die Abteilung, erfolgt die Siegerehrung. Alle Kinder einer Abteilung werden platziert und erhalten eine Schleife.

Dressurreiter-Wettbewerb

Das Pferd darf mit einem Hilfszügel vorgestellt werden. In kleinen Abteilungen mit bis zu 4 Reitern wird die Aufgabe geritten. Die Richter bewerten den Sitz und die Einwirkung des Reiters.

E-Dressur

In der E-Dressur muss der Reiter sein Pferd bereits ohne Hilfszügel in Anlehnung vorstellen. Ob dem Reiter dies gelingt, fließt ebenso in die Wertnote ein, wie auch Sitz und Einwirkung des Reiters.

A-Dressur

„A“ steht für „Anfänger“ – wobei hier mehr und mehr das Pferd in den Vordergrund der Bewertung rückt.

L-Dressur

„L“ steht für „Leicht“. L-Dressuren werden sowohl auf Trense als auch auf Kandare geritten.

M-Dressur

„M“ steht für „Mittel“. In der M-Dressur kommen als weitere Lektionen die fliegenden Wechsel und Traversalen hinzu.

S-Dressur

„S“ steht für „Schwer“. Man unterscheidet S*, S** und S*** Prüfungen.

Dressurpferdeprüfungen

Hierbei wird die Qualität des Pferdes beurteilt und wie es die Lektionen ausführt.

Springreiter-WB

Im Springreiter-Wettbewerb steht wie im Reiterwettbewerb der Sitz des Reiters im Vordergrund.

E-Springen

Auch in dieser Springklasse wird der Sitz und die Einwirkung des Reiters bewertet.

A- bis S-Springen

Die Klassen unterscheiden sich durch die Höhe der Sprünge. Gewertet werden Fehler und Zeit.

In den Springen KLasse A/L/M können die Springprüfungen auch als Stilspringprüfung ausgeschrieben werden. In diesen erfolgt die Bewertung des Sitzes unter Berücksichtigung der Springfehler. (s. hierzu den Beitrag Strafpunkte beim Springen)

Springpferdeprüfungen

Hierbei wird der Sprung Deines Pferdes beurteilt und bewertet.

Hier gelangt Ihr zum nächsten Beitrag – Anmeldung zum Turnier und Was wird für ein Turnier alles benötigt.

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